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Grüne Smoothies – die vielseitigen Vitaminbomben

Grüne Smoothies sind aus der Küche gesundheitsbewusster Genießer nicht mehr wegzudenken. Expertin Carla Groscurth erklärt, was es mit dem Power-Drink auf sich hat, und verrät ein köstliches Einsteigerrezept.


© RyanJLane / Getty Images

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Wer sich gesund ernähren und vielleicht ein paar Pfund abnehmen möchte, greift zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit gern zu einem vitaminreichen, sättigenden Smoothie. Immer häufiger wandern dabei nicht nur rote und gelbe Früchte, sondern auch grüne Zutaten wie Gemüse oder Salat in den Mixer. Wir haben Carla Groscurth von GrüneSmoothies.de gefragt, weshalb grüne Smoothies so beliebt sind und worauf bei der Zubereitung zu achten ist.

Mobil-e: Was ist das Besondere an grünen Smoothies?

Carla Groscurth: Vor allem natürlich die grünen Zutaten. In Blattgrün wie Kräutern, Wildkräutern, Kohl, Salat und Rote-Bete-Blättern stecken Vitamine und Mineralien in höchster Konzentration. Dazu kommen wichtige sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, der unter anderem blutreinigende Eigenschaften besitzen soll. Das Tolle: Da keine der Zutaten vorab gekocht wird, bleiben alle Nährstoffe erhalten – das macht grüne Smoothies so gesund. Durch die Zubereitung mit einem leistungsstarken Mixer werden sie zudem sehr leicht verdaulich. Wer grün zum Frühstück trinkt, startet also mit einer äußert vitalisierenden Mahlzeit in den Tag.

Mobil-e: Ersetzt ein grüner Smoothie eine Mahlzeit?

Carla Groscurth: Als Mahlzeitenersatz rechnet man ca. 0,7 bis 1 Liter grünen Smoothie. Dies ist allerdings individuell sehr unterschiedlich und hängt auch vom Wasseranteil im grünen Smoothie ab. Manchen Menschen reichen auch 0,5 Liter zum Sattwerden.

Mobil-e: Was eignet sich alles als Zutat?

Carla Groscurth: Als grüne Zutaten eignen sich alle Blattsalate und Kohlsorten, frische Garten- und Wildkräuter, Spinat, Mangold oder Weizengras. Auch das Grün von Wurzelgemüse wie Radieschen oder Kohlrabi kann verwendet werden – es schmeckt im Vergleich zur Knolle nämlich erstaunlich mild. Damit werden Früchte kombiniert, die die krautigen Aromen neutralisieren und dem grünen Smoothie ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen geben. Hier kann jeder frei nach Lust und Laune auswählen – wichtig ist lediglich, dass die Früchte reif sind. Wer süße Smoothies nicht so gern mag, kann einfach mal einen Mix aus Blattgrün und Gemüsefrüchten wie Tomate, Avocado oder Gurke ausprobieren. Als flüssige Basis verwenden wir ausschließlich Wasser oder frisch gepresste Säfte wie Orangensaft. Je nach Konsistenzwunsch können das pro Liter Smoothie etwa 200 bis 300 ml Wasser sein. Kleiner Tipp: Wer täglich grüne Smoothies trinkt, sollte außerdem die Zutaten regelmäßig abwechseln und zum Beispiel nicht nur Spinat-Smoothies trinken. Dabei kann man sich sehr gut vom saisonalen Angebot an Früchten und Blattgrün inspirieren lassen.

Mobil-e: Wie sollte das Verhältnis von Gemüse und Obst sein?

Carla Groscurth: Für den Start empfehlen wir ein Mischungsverhältnis bezogen auf das Volumen der Zutaten von 60 % Obst auf 40 % Blattgrün. So kann man sich langsam an den „grünen“ Geschmack des Smoothies gewöhnen und das Mischungsverhältnis nach und nach umkehren. Vor allem wenn man abnehmen will, ist es sinnvoll, mehr Blattgrün zu verwenden und fructosereiche Früchte wie Bananen zu streichen.

Mobil-e: Was gehört nicht in einen grünen Smoothie?

Carla Groscurth: Damit grüne Smoothies eine gesunde und leicht verdauliche Mahlzeit bleiben, empfehlen wir die Zubereitungsformel: reife Früchte + grüne Blätter + Wasser. Fertigprodukte wie Mandelmilch und Kokoswasser, Getreideflocken, Milchprodukte und vor allem Zuckerzusätze oder -ersatzstoffe sind unserer Meinung nach nicht nötig und nehmen dem grünen Smoothie die leichte Verdaulichkeit. Weniger ist hier auf jeden Fall mehr.

Mobil-e: Worauf ist bei der Zubereitung zu achten?

Carla Groscurth: Grüne Smoothies müssen fein püriert sein, damit sie richtig gut schmecken. Dazu benötigt man einen Hochleistungsmixer. Ein einfacher Küchenmixer schafft es nicht, faseriges Blattgrün wie Grünkohl, Petersilie oder Wildkräuter zu einem cremigen Smoothie zu verarbeiten. Das schmeckt nicht nur halb so gut, sondern ist auch deutlich schwieriger zu verdauen. Was ansonsten bei uns im grünen Smoothie nicht fehlen darf, sind Zitrusfrüchte. Sie sind quasi das Salz in der Smoothie-Suppe. Ein Stück Zitrone oder Limette mit Schale oder frisch gepresster Orangensaft passt perfekt zum „grünen“ Aroma.

Einsteigerrezept: Evergreen – der grüne Immunsystembooster

© GrüneSmoothies.deSie haben noch keine Erfahrung mit grünen Smoothies, sind aber neugierig geworden? Carla Groscurth hat uns ihr favorisiertes Rezept für Einsteiger in die Grüne-Smoothies-Welt verraten: der milde Evergreen – passend zur Erkältungszeit ein echter Booster fürs Immunsystem. Die Zutaten sind auch im Winter gut erhältlich. Wer möchte, kann das Blattgrün mit ein paar Wildkräutern mischen.

Zutaten (für 700 bis 800 ml Smoothie):

1 große Handvoll Spinat (alternativ: Feldsalat, Postelein)
1 Banane
1 Apfel mit Schale und Kernen
1/4 Avocado, ohne Schale und Kern
1 dünne Scheibe Zitrone mit Schale
1 Daumenkuppe frischer Ingwer
1 Orange
ca. 200 ml Wasser

Zubereitung:

Spinat, Apfel und Zitrone gut waschen. Banane schälen, Orange auspressen. Erst die weicheren Früchte in den Mixbehälter geben, dann die restlichen Früchte sowie Spinat, Orangensaft und Wasser hinzufügen. So lange mixen, bis eine einheitlich-cremige Konsistenz entstanden ist. Mit einem leistungsstarken Mixer dauert das etwa eine Minute.

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