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Gesundheit geht durch den Magen

Ob Erkältung oder Magen-Darm-Grippe – oft heißt es: Die Krankheit kommt, der Hunger geht. Dabei ist gerade jetzt das richtige Essen von großer Bedeutung. Mit unseren Tipps zur optimalen Krankenkost geht es schnell wieder bergauf.


© KatarzynaBialasiewicz / Getty Images

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Wenn der Bauch schmerzt, die Nase läuft oder der ganze Körper schlappmacht, ist Essen oft das Letzte, worauf man Lust hat. Doch gerade im Krankheitsfall braucht der Körper alle wichtigen Nährstoffe, um wieder zu Kräften zu kommen. Gut ist jetzt alles, was verträglich ist und den Appetit anregt. Klein starten, viel trinken und die Freude am Essen wiederfinden – das ist die Devise.

Gerichte für Kranke: Im Anfangsstadium schonend kochen

Beim Zusammenstellen der Krankenkost ist es in erster Linie wichtig, dass Ihnen die Speisen gut schmecken, den Magen schonen und den nötigen Kalorienbedarf decken. Dieser ist bei einer Krankheit höher, weil unser Körper die Infektion bekämpft und sich dabei mehr als im gesunden Zustand anstrengt, das nötige Energielevel aufrechtzuerhalten. Ab dem ersten Krankheitstag heißt es also: die Appetitlosigkeit überwinden und bei Kräften bleiben. Immer eine gute Wahl sind Zwieback, leicht gesalzene Cracker oder Toast. Ein altbewährtes Hausmittel und bei vielen Kranken beliebtes Gericht ist fettarme Hühnersuppe. Sie deckt auch gleich einen Teil des Flüssigkeitsbedarfs ab, der vor allem bei Magen-Darm-Infekten mit akutem Durchfall deutlich höher ist als sonst. Zur leichten Krankenkost an den ersten Tagen der Krankheit gehören auch Grießbrei oder Brei aus Haferflocken und Bananen. Wer zu krank zum Kochen ist, der kann auch zu Babynahrung aus püriertem Obst oder Gemüse greifen. Die Gläschen gibt es zudem in so vielen Sorten, dass bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Kleine Portionen schaffen mehr

Auch wenn es langsam besser geht, steigt mit der Laune nicht unbedingt der Appetit. Nun gilt es, sich nicht zu überfordern, sondern kleine Portionen über den Tag verteilt zu essen. Gekochte Kartoffeln, Möhren oder Äpfel sind gut verträgliche kleine Mahlzeiten. Suppen mit magerem Fleisch sowie Gemüse und Reis schaffen die nötige Abwechslung. Im Gegensatz zu Magen-Darm-Infekten darf die Krankenkost bei Grippe oder Erkältung auch scharfe Zutaten enthalten. Gerichte mit Chili, Wasabi oder Meerrettich helfen beim Abschwellen der Schleimhäute und sorgen für Geschmack im Essen. Da man sich jetzt wenig bewegt, sollte zudem reichlich Eiweiß auf dem Speiseplan stehen, damit sich die Muskeln nicht zurückbilden. Eier, Huhn oder Fisch sind wertvolle Eiweißquellen. Für Vegetarier eignen sich Sojaprodukte wie Tofu oder Seitan, Hülsenfrüchte oder Nüsse. Pflanzliche Öle wie Lein- oder Distelöl bieten bekömmliche Fette.

Auch Trinken gehört zur Krankenkost

Bei den Getränken lässt sich ebenfalls einiges finden, was Körper und Geist belebt. Ingwertee zum Beispiel wirkt appetitanregend und entzündungshemmend, gerade bei Grippe oder einer Erkältung. Ingwer hilft im Übrigen auch bei Übelkeit, Verstopfung oder Blähungen. Kräutertees aus Kamille, Melisse oder Pfefferminze beruhigen den Magen, Fencheltee löst Krämpfe. Grapefruitsaft oder Tonic Water können ebenfalls heilungsfördernd wirken, haben Geschmack und sind gut fürs Gemüt.

Nach der Genesung: Den Körper nicht überfordern

Auch nach überstandener Krankheit ist in den ersten Tagen leichte Kost empfehlenswert. Nach einer Magen-Darm-Grippe ist es besser, noch eine Weile auf blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Bohnen oder Süßigkeiten zu verzichten. Auch Kaffee sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Insgesamt ist wichtig, sich ausreichend Ruhe zu gönnen und Stress zu vermeiden. Grundsätzlich kann man sich darauf verlassen, dass der Körper sich das holt, was er braucht. Kommt die Lust aufs Essen zurück, ist ein großer Teil geschafft.

Tipp:

Mehr Infos und praktische Tipps für eine nährstoffreiche und gesunde Ernährung finden Sie auch in unserem Mobil-e-Artikel zum Thema Vitamine.


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