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Die Grippewelle 2017 hat begonnen: Jetzt noch impfen lassen

Zum Jahreswechsel nimmt die Zahl der Menschen, die an Grippe erkranken, traditionell zu. Noch ist es nicht zu spät für eine Impfung. Hier lesen Sie, wer sich jetzt impfen lassen sollte und wie man einer Erkrankung sonst noch vorbeugen kann.


© Wavebreakmedia / Getty Images

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In den vergangenen Jahren hat die jährliche Grippewelle meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert. Die zurückliegende Saison war besonders heftig: Allein 2017 wurden in Deutschland über 110.000 Krankheitsfälle registriert, 667 Menschen starben sogar an den Folgen der Erkrankung1.  Insbesondere für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem ist eine Grippeschutzimpfung deshalb sinnvoll.

Grippe oder Erkältung?

Eine echte Grippe ist keine simple Erkältung: Die Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und beginnt meist plötzlich mit hohem Fieber. Hinzu kommen Symptome wie Kopf-, Glieder- und Knochenschmerzen sowie Husten und Schnupfen. Betroffene fühlen sich sehr krank. Hinter einer Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, kann hingegen eine Vielzahl verschiedener Erreger stecken – aber auch hier handelt es sich in der Regel um Viren. Diese beeinträchtigen die Befindlichkeit, sind jedoch weitaus weniger gefährlich. Die Nase läuft, man hat Halsschmerzen, Kopfweh und vielleicht auch Gliederschmerzen. Die Symptome beginnen in der Regel langsam und flauen nach ein paar Tagen meist von alleine wieder ab. Eine Grippe hingegen kann langwieriger verlaufen, sodass sich die Betroffenen für fünf bis sieben Tage, teilweise auch länger, richtig krank fühlen.

Vor allem bei geschwächtem Immunsystem ist eine Impfung sinnvoll

Den besten Schutz gegen eine Grippe bietet eine Impfung. Sie sollte jedes Jahr aufgefrischt werden, da sich die Viren ständig verändern. Empfohlen wird die Schutzimpfung in erster Linie älteren Menschen über 60 Jahren, chronisch Kranken mit Grundleiden wie Diabetes oder Asthma, kleinen Kindern sowie Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Als optimaler Impfzeitraum gelten die Monate Oktober und November, aber auch im Dezember kann eine Impfung noch sinnvoll sein. 10 bis 14 Tage dauert es anschließend, bis der Körper ausreichenden Schutz gegen die Grippeviren aufbaut.

Grippeschutzimpfung: Infos für Versicherte

Insbesondere den genannten Risikogruppen wird empfohlen, sich jährlich ab Oktober impfen zu lassen. Die BKK Mobil Oil übernimmt für sie die Impfkosten vollständig, bei allen anderen bezuschusst sie eine Grippeschutzimpfung. Das heißt: Von den rund 60,00 Euro pro Impfung (Impfstoff und ärztliche Behandlung) verbleibt ein Eigenanteil von etwa 12,00 Euro.

Was man noch zur Vorbeugung gegen Grippe tun kann

Kein Impfstoff schützt zu 100 %. Unabhängig von der Grippeschutzimpfung sollte deshalb jeder in seinem Alltag auf einiges achten, um das Risiko einer Ansteckung zu verringern. Diese erfolgt überwiegend durch virushaltige Tröpfchen, die beispielsweise beim Husten oder Niesen von Erkrankten ausgeschieden werden und bei geringer Distanz auf die Schleimhäute der Atemwege des Gegenübers gelangen. Aber auch über Hände und Oberflächen, auf denen sich Viren befinden, ist eine Ansteckung möglich, wenn die Hand anschließend Kontakt zu Mund oder Nase hat. Verringern lässt sich das Risiko einer Infektion also am besten, indem man bei Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung auf Abstand geht und sich regelmäßig gründlich die Hände wäscht.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn Sie sich ernsthaft krank fühlen, hohes Fieber bekommen oder unter starken Kopf- und Gliederschmerzen leiden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Vor allem ältere und geschwächte Menschen, Kinder und Schwangere sollten bei hohem Fieber eher früh zum Arzt gehen, da die Virusinfektion bei ihnen lebensgefährlich werden kann. Wer nicht in eine dieser Gruppen fällt, aber eine typische Grippe mit deutlichem Krankheitsgefühl und zusätzlich Beschwerden wie Luftnot, Kreislaufstörungen oder Schwindel hat oder aber drei bis vier Tage nach einer Erkältung einen neuen Schub bekommt, gehört ebenfalls in die Hände eines Arztes.

(1) Quelle: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2016/17 des Robert Koch-Instituts (RKI)


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