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Ärztlicher Notfall – welche Rufnummer ist richtig?

Es gibt viele Situationen, in denen man einen Arzt benötigt, auch wenn die Arztpraxen bereits geschlossen sind. Wir haben Ihnen die wichtigsten Notrufnummern zusammengestellt.


© crazydiva / Getty Images

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Nahezu jeder kennt das: Bauchschmerzen an Sonn- und Feiertagen oder plötzlich hohes Fieber in der Nacht – Krankheiten und Schmerzen haben nun mal keine Sprechzeiten. Für einen solchen Notfall gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diesen ärztlichen Notfalldienst erreichen Sie unter der Rufnummer 116 117 – auch nachts, an Wochenenden sowie an Feiertagen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt in ganz Deutschland einheitlich und ist kostenlos – ganz gleich, ob Sie aus dem Festnetz oder per Handy anrufen.

Bitte verwechseln Sie den Bereitschaftsdienst nicht mit dem Rettungsdienst, der in schweren oder gar lebensbedrohlichen Notfällen Hilfe leistet. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie bei schweren Unfällen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

Zusammengefasst: Wann rufe ich die 116 117 an und wann die 112?

  • Die 116 117 ist richtig, wenn es sich um eine Erkrankung handelt, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zu nächsten Tag warten kann.
  • Die 112 wählen Sie bitte, wenn es sich um einen schweren Notfall handelt oder handeln könnte – typischerweise bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder bei Unfällen.

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