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Lerntipps für Schüler: So machen Hausaufgaben Spaß

Ob Englisch, Deutsch oder Mathe: Vielen Schülern fällt Lernen in einigen Fächern besonders schwer. Die gute Nachricht: Wer ein paar simple Tipps beachtet, hat beim Pauken zukünftig leichtes Spiel.


© Geber86 / Getty Images

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Das kennt wahrscheinlich jeder Schüler: Wenn mal wieder eine Arbeit ansteht, ist kurz zuvor Büffeln bis spät in die Nacht angesagt. Dabei ist das wissenschaftlich betrachtet gar keine gute Idee: In der Regel bringt kurzfristiges und geballtes Lernen direkt vor einer Prüfung wenig, denn das Erlernte gerät ohnehin schnell wieder in Vergessenheit. Um Stress vor Klausuren zu vermeiden und länger etwas vom Lernstoff zu haben, sollte man deshalb lieber regelmäßig lernen. Und wer dabei zusätzlich auf ein paar Kleinigkeiten achtet, wird sich wundern, wie leicht es ihm fällt.

Richtig lernen leicht gemacht

Um das richtige Lernen zu lernen, ist es zunächst einmal notwendig, an seiner Einstellung zu arbeiten. Denn: Wer der Schule gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt ist und sich ärgert, dass er überhaupt Hausaufgaben machen oder für eine Arbeit pauken muss, lernt schlechter. Besser ist es, sich klarzumachen, warum man den Stoff lernen möchte. Wenn man einen Sinn darin sieht, wird das Lernen automatisch leichter. Man sollte sich also fragen, welches Interesse man daran hat, etwas zu verinnerlichen. So kann man sich beispielsweise sagen, dass man die Songtexte der Lieblingsband besser verstehen oder nach der Schule im Ausland studieren kann, wenn man sich die englischen Vokabeln einprägt. Stimmt die Einstellung, ist der wichtigste Schritt für mehr Erfolg beim Lernen getan. Einige simple Tipps können den Weg zum Wissen noch weiter ebnen.

Tipps für schnelles und effektives Lernen

Lernen kann jeder – und wer die folgenden simplen Tipps beherzigt, wird der nächsten Klausur sicherlich schon viel entspannter entgegenblicken.

Es ruhig angehen lassen
So banal es klingt: Um gut lernen zu können, braucht man Ruhe. Also am besten das Handy außer Reichweite bringen, den Fernseher ausschalten und die Zimmertür schließen.

Ordnung schaffen
Chaos auf dem Schreibtisch lenkt vom Lernen ab und ist somit ziemlich kontraproduktiv. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz schafft Struktur und man spart obendrein Zeit, da man bei Bedarf Textmarker, Taschenrechner und andere Lernutensilien sofort zur Hand hat.

Dem Biorhythmus folgen
Einigen Menschen fällt es morgens leichter, sich zu konzentrieren, anderen mittags oder abends. Deshalb sollte man herausfinden, welche Zeit für einen selbst am besten zum Lernen geeignet ist. Wer sich unsicher ist, probiert am besten einfach mal verschiedene Varianten aus.

Einen Plan machen
Wer sich von der Menge des Lernstoffs erschlagen fühlt, kann sich einen Lernplan erstellen. Denn: Überschaubare Stoffportionen lernen sich leichter. Außerdem motiviert es, wenn man die Lernpakete nach und nach abhaken kann.

Pausen einlegen
Auch Pausen gehören in den Lernplan! Kinder und Jugendliche können sich ungefähr doppelt so viele Minuten konzentrieren, wie sie Jahre alt sind. Danach sind ein paar Minuten Unterbrechung nötig und nach spätestens zwei Stunden eine längere Auszeit. Am besten ist es, in der Pause kurz an die frische Luft zu gehen, um neue Energie zu tanken.

Abwechslung schaffen
Ähnliche Fächer wie Englisch und Französisch oder Mathe und Physik sollte man möglichst nicht direkt nacheinander lernen, sondern für eine bunte Mischung sorgen. Dank wechselnder Reize fällt es dem Gehirn leichter, sich zu konzentrieren.

Das Beste zum Start
Eine gute Idee ist es, mit einem Fach zu beginnen, das einem besonders liegt, oder mit einer Aufgabe, die man voraussichtlich leicht lösen kann. So hat man gleich am Anfang ein kleines Erfolgserlebnis und startet motivierter.

Erklärungen finden
Oft ist man überzeugt, den Lernstoff kapiert zu haben, ist in der Klausur aber nicht in der Lage, ihn zu Papier zu bringen. Wer versucht, das Gelernte vorher jemandem zu erklären, der nicht im Thema steckt, merkt ganz schnell, ob er alles richtig verstanden hat.

Nachhilfe nutzen
Wenn trotz aller Bemühungen das Lernen zu Hause nicht funktioniert und die Noten weiter purzeln, kann Unterstützung durch einen Nachhilfelehrer sinnvoll sein. Ob der Unterricht am besten durch einen älteren Schüler, einen Studenten oder ein Nachhilfeinstitut erfolgt, bespricht man am besten mit den Eltern. Vielleicht hat der Lehrer auch einen Tipp parat.


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