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Gewohnheiten ändern: So klappt’s mit der gesunden Lebensweise

Schon kleine Veränderungen von Alltagsgewohnheiten können die Gesundheit positiv beeinflussen. Endlich abzunehmen oder mehr Sport zu treiben fällt den meisten Menschen dennoch schwer. Unsere Tipps unterstützen Sie dabei.


© AleksandarNakic / Getty Images

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall zählen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.1 Vorrangig sind es der Lebensstil und bestimmte Gewohnheiten wie Rauchen, Übergewicht und zu wenig Bewegung, die zum Auftreten solcher Erkrankungen führen oder sie zumindest begünstigen. Damit es gar nicht erst so weit kommen kann, empfehlen Ärzte in der Regel zunächst Veränderungen im Gesundheitsverhalten, während sie Medikamente nur zur Unterstützung sowie zur Linderung akuter Krankheiten verschreiben. Und so verlässt manch ein Risikopatient die Arztpraxis mit dem festen Vorsatz, seine Ernährung umzustellen, mehr Sport zu treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören.

Vom Willen bis zur Umsetzung ist es oft ein weiter Weg

Trotz aller Vernunft fällt es vielen jedoch schwer, ihre Pläne tatsächlich zu realisieren. Umfragen unter Medizinern haben gezeigt, dass im Schnitt 40 % aller Patienten durchaus bereit sind, sämtliche Empfehlungen zur Verringerung von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Tat umzusetzen. Dennoch ist es für sie oft ein langer Weg vom bloßen Wollen über das tatsächliche Handeln bis zur dauerhaften Änderung der Lebensweise. Im Durchschnitt schafft es nur einer von fünf Patienten, in allen Bereichen gesünder zu leben. Am ehesten gelingt es ihnen, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen. Sport erfolgreich und wirksam in den Alltag zu integrieren, klappt schon deutlich seltener. Am schwierigsten ist es für die Patienten, dauerhaft auf das Rauchen zu verzichten. Die gute Nachricht ist jedoch: Wenn man es richtig anstellt, kann es jedem gelingen, seinen Lebensstil für immer umzustellen.

So klappt es mit dem Durchhaltevermögen

Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihren inneren Schweinhund austricksen und Ihren Lebensstil langfristig gesünder gestalten können.

Schritt 1: Mut und Realismus

Seien Sie realistisch und setzen Sie sich ernsthaft mit den möglichen gesundheitlichen Risiken Ihres bisherigen Lebenswandels auseinander. Beschönigen Sie dabei nichts: Übergewicht führt häufig zu hohem Blutdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu wenig Bewegung kann Diabetes sowie schmerzhafte Rücken- und Gelenkprobleme auslösen. Falls Sie persönlich trotz bestehender Risikofaktoren bislang davon verschont geblieben sind, dürfen Sie sich darüber freuen, aber nehmen Sie es lieber nicht als selbstverständlich.

Schritt 2: Geduld und Ausdauer
Wenn Sie damit beginnen, Ihren Lebensstil gesundheitsfördernd zu verändern, so überfordern Sie sich nicht gleich. Stecken Sie sich zunächst lieber kleine Ziele, die Sie tatsächlich erreichen können: Nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl, wählen Sie Zartbitterschokolade mit weniger Zucker anstelle des süßen Schokoriegels mit Karamell, machen Sie jeden Morgen vor dem Frühstück ein paar Minuten Gymnastik. So haben Sie schneller erste Erfolgserlebnisse und bleiben motiviert. Schließlich wollen Sie die Änderungen langfristig durchhalten können – am besten für den Rest Ihres Lebens.

Schritt 3: Austausch und Unterstützung
Suchen Sie sich Verbündete, denn in der Gemeinschaft geht alles leichter. Treten Sie beispielsweise einer Laufgruppe bei oder essen Sie einmal wöchentlich gemeinsam mit Ihren Kollegen in der Mittagspause einen frisch zubereiteten Salat. Sie können auch mit Ihren Freundinnen regelmäßig ins Schwimmbad gehen oder jeden Samstag mit Ihren Nachbarn eine Runde Fußball spielen. Der so entstehende Austausch tut gut und hilft dabei, die gesundheitlichen Ziele im Blick zu behalten.

Schritt 4: Tricks und Technik
Nutzen Sie auch modernste Technologie, um Ihrem persönlichen gesundheitlichen Ziel näher zu kommen: Mit einem Schrittzähler lässt sich beispielsweise Ihre tägliche Bewegung präzise messen und dokumentieren. Wearables wie die neue Gesundheitsuhr von Philips funktionieren wie virtuelle Coaches: Sie geben personalisierte Tipps und Empfehlungen dafür, einen gesunden Lebensstil zu verfolgen, führen Buch über Fortschritte und animieren zum Durchhalten. Und auch für das Smartphone gibt es eine Vielzahl von Apps, die zum Beispiel den Nährwert von Lebensmitteln analysieren oder ein bestimmtes Training anleiten. Solche technischen Gadgets sorgen bei vielen für eine lang anhaltende Motivation, weil durch die Dokumentation schnell der eigene Ehrgeiz geweckt wird.

Tipp:

Einige wirkungsvolle Hilfestellungen, wie Sie Vorsätze durchhalten und Ziele erreichen können, haben wir Ihnen auch in der Mobil-e Ausgabe 01/2016 zusammengestellt.

Verlosung: Gesundheitsuhr von Philips

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(1) Quelle: Gesundheit in Deutschland 2015, Robert Koch-Institut


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