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Was tun, wenn das Kind nicht einschlafen kann?

Wie schläft mein Kind schneller ein? Diese Frage treibt Abend für Abend etliche Eltern um. Der Psychologe Dr. Arnd Stein hat eine CD für Kleinkinder entwickelt, die ihnen mit einer Fantasiereise hilft, zu entspannen und in den Schlaf zu finden.


© AGrigorjeva / Getty Images

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Die meisten Eltern von Kleinkindern kennen das Szenario nur zu gut: Der Nachwuchs will nicht ins Bett – und wenn er endlich unter der Decke steckt, ertönen immer wieder Rufe nach Mama oder Papa. Ans Einschlafen ist nicht zu denken. Für die Eltern ist damit täglich Stress vorprogrammiert, wenn eigentlich Ruhe einkehren soll, und das Kind bekommt weniger Schlaf, als es bräuchte. Vor diesem Hintergrund hat der Diplompsychologe und approbierte Psychotherapeut Dr. Arnd Stein die Entspannungs-CD „Im Zauberschloss ... auf dem Weg zum Schlafen und Träumen“ für Kleinkinder entwickelt. Wir haben den Experten gefragt, woran es liegt, dass so viele Kinder nicht einschlafen können, und mit welchen Verhaltensweisen Eltern gegensteuern können.


Mobil-e: Herr Dr. Stein, warum finden so viele Kinder nicht in den Schlaf?

Dr. Arnd Stein: Stress im Erziehungsalltag hat bei vielen Kindern schon immer Sorgen und Ängste verursacht und ihr Schlafverhalten beeinträchtigt. Heute verstärkt die rasante Digitalisierung des Familienlebens diese „Einschlafkiller“ zusätzlich. Abends klingt der Tag nicht mehr ruhig aus, sondern das oft hektische „soziale Außen“ bleibt auch in den eigenen vier Wänden präsent. Auch wenn Kleinkinder Facebook, WhatsApp und Co. selbst noch nicht nutzen, spüren sie die digitale Betriebsamkeit der Eltern, die oft bis zur Nachtruhe anhält. So bleibt kaum noch Zeit, um abzuschalten und innere Ruhe zu finden – für Eltern ebenso wenig wie für ihre Kinder. Ohne ein solches seelisches „Cool down“ fällt das Einschlafen zwangsläufig besonders schwer. Dem Kind fehlt zudem eine wichtige Möglichkeit der Entspannung und Entlastung, nämlich Gespräche mit Mutter oder Vater, also emotionale Nähe mit seinen Eltern. Wenn ein Kleinkind nicht erzählen kann, was es am Tag erlebt hat, welche Konflikte es gab und welche Fragen entstanden sind, kreisen diese störenden Gedanken in seinem Kopf, sein Gehirn kommt nicht zur Ruhe und es kann nicht einschlafen.

Mobil-e: Was können Eltern tun, damit ihr Kind schneller einschläft?

Dr. Arnd Stein: Je entspannter das familiäre Miteinander ist, desto leichter finden die Kinder abends in den Schlaf. Eltern können das erreichen, indem sie achtsamer werden – sich selbst und dem Kind gegenüber. Dazu gehört zu überprüfen, wie viel Zeit sie abends in der virtuellen Welt unterwegs sind, um dann die digitalen Aktivitäten gezielt einzuschränken und zum Abend hin völlig einzustellen. Darüber hinaus sollten sie eine ruhige und gemütliche Atmosphäre schaffen, wenn die Schlafenszeit naht. Es ist wichtig, mit dem Kind zu reden und Tageserlebnisse wechselseitig auszutauschen. Insbesondere Kleinkinder können oft besser und schneller einschlafen, wenn Mama oder Papa noch eine Weile am Bett sitzt und Geschichten vorliest oder erzählt.

Mobil-e: Welches Verhalten der Eltern ist in der Regel nicht zielführend?

Dr. Arnd Stein: Besonders kontraproduktiv ist es, das Kind abrupt ins Bett zu schicken, „weil es jetzt Zeit ist“. Ohne allmähliches Runterfahren der familiären Aktivität kann das Kind nicht zur Ruhe kommen und daher auch nicht einschlafen. Und: Ohne emotionalen Austausch ist das Kind seelisch nicht „satt“: Es hat noch Bedarf nach der Nähe der Eltern – und zieht deshalb den „Zapfenstreich“ immer weiter in die Länge. Gereizte Forderungen oder gar Androhung von Strafen können dann dazu führen, dass das abendliche Zubettgehen zu einem Dauerproblem wird.

Mobil-e: Wie kann Ihre CD Kindern beim Einschlafen helfen?

Dr. Arnd Stein:
Die CD enthält eine spezielle Fantasiereise, die dem Kind den Übergang vom lebendigen Alltag zur Nachtruhe spürbar erleichtern kann. Vor dem Hintergrund einer kindgerechten melodischen Entspannungskomposition im beruhigenden Pulstakt von 60 Schlägen pro Minute wird es als Hauptfigur eines Märchens auf dem Weg durchs Zauberschloss allmählich in eine tiefe Entspannung geführt – und schließlich von einer guten Fee sanft in den Schlaf geleitet. Kinder ab etwa drei Jahren werden hiervon deutlich angesprochen, sie reagieren meist intensiv auf die beruhigenden Worte und bildhaften Szenen. Aber auch ältere Kinder im Grundschulalter schlafen im „Zauberschloss“ sehr gut ein. Die CD soll jedoch weder die beliebte Gute-Nacht-Geschichte noch das Gespräch mit dem Kind über seine Erlebnisse, Sorgen oder Ärgernisse des vergangenen Tages ersetzen. Denn: Solche Einschlafrituale sind für sein Wohlbefinden und somit auch für seinen erholsamen Schlaf äußerst wichtig.

Verlosung: CD „Im Zauberschloss ... auf dem Weg zum Schlafen und Träumen“

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