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Ausgabe 2-2009
Grillrezepte zum Download
Ernährung
So wird der Bratrost nicht zur Fettfalle
Ein milder Sommerabend, die Kohle glüht – es kann losgehen. Grillen ist gut für die Figur, denn ein Teil des Fetts, das im Grillgut enthalten ist, wird herausgebraten. Grillen passt also gut zum LowFett 30-Ernährungsprogramm. Entscheidend ist jedoch, was auf dem Grill landet – und wie es zubereitet wird. Sonst wird der Bratrost schnell zur Fettfalle.
Fünf Tipps fürs fettarme Grillen
1. Achtung Hackfleisch: Mit etwa 25 g Fett auf 100 g sind Frikadellen reine Fettbomben. Ebenso Bratwurst und Koteletts. Nehmen Sie mageres Fleisch wie Schnitzel, Brust und Filet. Besonders fettarm sind Hähnchen- und Putenfleisch. 100 g davon haben nur rund 100 kcal und 1 g Fett. Geflügel enthält relativ wenig Kalorien – aber nur, wenn die Haut weggelassen wird.
2. Etwas teurer, dafür besonders lecker sind Fisch und Meeresfrüchte. Kabeljau, Hering, Makrele, Lachs oder Schellfisch sind leicht bekömmlich und schlagen sich nicht auf die Fettpolster nieder. Zudem enthalten sie die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die wir notwendig benötigen. Vorsicht aber vor übermäßigem Verzehr von Schalentieren, da sie große Mengen Cholesterin enthalten. Fisch entweder am Stück in einer Fischform grillen, oder in Alufolie wickeln und als Päckchen auf den Grill legen.
3. Gemüse ist ein „Muss“ bei jeder Grillparty! Es ist kalorienarm und kann völlig fettfrei zubereitet werden. Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen, Pilze und Zwiebeln sind aufgespießt eine feine Alternative zu Würstchen und Fleisch.
4. Verwenden Sie für die Marinade von Fleisch und Fisch nicht Öl, sondern Sojasauce oder Wein (mit Kräutern und Knoblauch gewürzt). Sind Sie bereit für Neues? Marinieren Sie Hähnchenfleisch mit einer pikanten Mischung aus Sojasoße, Weißwein und Chili. Noch ein Spritzer Orangensaft zum Abschmecken . . . perfekt.
5. Die Grundzutat für Soßen wie Knoblauchsoße oder Tzatziki sollte fettarmer Joghurt sein. Mit Kräutern, Senf, Meerrettich, passierten Tomaten, Zitronensaft, Essig, Zwiebeln und Knoblauch lässt sich der Jogurt wunderbar „auf Geschmack trimmen“. Verwenden Sie Ketchup dagegen sparsam, denn es enthält reichlich Zucker. Mayonnaise sollten Sie aufgrund des immensen Fettanteils komplett von Ihrem Speiseplan streichen.
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